Zellen brauchen Strom
Jede Körperzelle benötigt elektrische Energie, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Man kann sie sich wie einen Mini-Akku vorstellen: Im Inneren ist sie negativ geladen, außen positiv.
Diese elektrische Spannungsdifferenz heißt Membranpotential und ist essenziell für Stoffwechsel, Regeneration und Selbstregulation.
Zellspannung & Reizverarbeitung
In spezialisierten, sogenannten erregbaren Zellen – etwa in Nerven-, Muskel- oder Hormonzellen – verändert sich das Membranpotential kurzzeitig stark, z. B. bei der Reizleitung oder Muskelkontraktion.
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Ruhepotential: ‒ etwa -60 bis -90 mV
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Aktionspotential: ‒ kurzfristig +30 mV
Diese Spannungswechsel steuern zentrale Körperfunktionen wie Bewegung, Wahrnehmung, Hormonausschüttung und Stressreaktionen.


Wenn Zellspannung verloren geht
Im Zellstoffwechsel entstehen säurebildende Prozesse, die ständig ausgeglichen werden müssen. Bei Übersäuerung, Stress oder schlechter Ernährung wird das Ruhepotential weniger negativ – die Zelle ist dann schneller erregbar, aber energetisch geschwächt.
Omnipräsente technische Frequenzen (WLAN, 5G, Bluetooth, GPS etc.) halten unsere Geräte permanent in Verbindung – und gleichzeitig unser Nervensystem im ständigen Bereitschaftsmodus. Der Körper empfängt sie, und er kommt nicht mehr zur Ruhe.
Der Effekt: Wir fühlen uns „unter Strom“, leicht reizbar, aber innerlich erschöpft. Auch pH-Wert und Sauerstoffversorgung verschieben sich – mit Folgen wie Müdigkeit, Unruhe, Entzündungen, Schmerzen oder diffusen (chronischen) Beschwerden. Aus manchen wird eine komplexere Symptomatik.

Ursachen für verminderte Zellspannung
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Chronischer Stress & mentale Belastung
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Umweltgifte und Elektrosmog
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Mangelernährung oder übersäuerte Stoffwechsellage
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(Altersbedingte) Mitochondrien-Schwäche
Diese Faktoren senken die Zellspannung und beeinträchtigen damit die Regenerations- und Abwehrkraft der Zellen.
Zellspannung & Krankheit
Schon 1930 fand Dr. Otto Warburg heraus:
Gesunde Zellen zeigen ein Ruhemembranpotential von -70 bis -90 mV, bei chronisch Kranken liegt es oft nur noch bei -30 bis -50 mV, bei Krebspatienten sogar unter -20 mV.
Diese Erkenntnisse wurden 2008 durch Kiebish & Seyfried (Boston College) bestätigt.
Besonders spannend:
Stark negativ geladene Zellen sind weniger anfällig für Krebs. Untersuchungen von Sundelacruz, Levin & Kaplan (2009) zeigen, dass das Herz, das höchste Membranpotential aller Organe besitzt, nahezu nie von Krebs betroffen ist (Quelle).

Fazit
Je höher die Zellspannung, desto besser funktioniert der Zellstoffwechsel, desto klarer arbeitet unser Nervensystem – und desto robuster ist unser Körper gegenüber Belastungen.
Frequenztherapie kann ein sanfter Impuls sein, die Zellladung zu unterstützen – ein energetischer Beitrag zur Selbstregulation.
Kiebish & Seyfried
"Lipidomic evidence supporting the Warburg theory of cancer"
Zusammenhang von Zellspannung und Krankheit
2008
Sundelacruz, Levin & Kaplan
"Role of Membrane Potential in the Regulation of Cell Proliferation and Differentiation"